Operation Retro
Die Spielregeln :

Regeln: (EDQX - 4 S Mod.)
A:
Grundsätzlich sollte die teilnehmende Konstruktion älter als 20 (Punkteabzug),
besser noch älter als 25 Jahre sein.
B:
Nur "Serienmodelle" sind erwünscht egal ob nach Plan oder aus Baukästen gebaut,
da es uns um die "Klassiker" geht.
C:
Die Modelle sollten Grundsätzlich nicht allzu sehr von den Umrißformen ihrer
historischen Modell-Vorbilder abweichen.
Alltagstauglichkeit ist allerdings unser oberstes Gebot deshalb sind folgende
Ausnahmen zu "C" ausdrücklich akzeptiert:
1.
Veränderte Motorvorbauten bei (z.B. bei ehem. E- oder Verbrenner-Modellen)
zwecks Einhaltung des Schwerpunktes bei Verwendung neuzeitlicher
Antriebs-Komponenten.
2.
Alltagstaugliche Fahrwerks-Lösungen (z.B. GFK-Schwingen statt Draht)
3.
Das Seitenruder darf bei Bedarf beliebig vergrößert werden.
4.
Das Design des Randbogens ist (nach Auffassung des Retro-Teams) ein Schlüssel
für die Verbesserung der Eigenschaften und Leistungen eines gegebenen Modells.
Deshalb darf auch hier vom Original-Grundriß abgewichen werden, sofern das
Modell nur einen rechteckigen Flügelabschluß hatte.
Der neue Randbogen sollte allerdings halbwegs in der Flügelebene
verbleiben. Winglets sind nur dann erlaubt, wenn das Original-Vorbild des Modelles ebenfalls nachträglich damit ausgeststatet wurde.
4 S MOD ( Die 4S stehen für
Smooth, Strong, Safe und Smart ----Mod steht für
Modifikationen.)
5.1 (Smooth):
Das Flugmodell sollte gute und sichere Flug und (vor Allem anderen)
ausgeglichene Steuereigenschaften aufweisen:
Alle Maßnahmen die hierfür notwendig sind und nicht gegen C. verstoßen, sind
erlaubt.
5.2. (Strong):
Nachträgliche interne Verstärkungen von bekannten Schwachpunkten werden
akzeptiert, genauso der Einsatz modernster Materialien zu diesem Zweck.
Sollte es dem Modell dienen sind auch völlige Neukonstruktionen( z.B. neuer
Flügel mit anderem Profil oder geschlossener Torsionsnase) erlaubt, sofern sie
der Forderung "C" entsprechen. Auch GFK-Ersatzrümpfe aus aktueller Fertigung (
z.B. Steinhadt /Topp-Rippin etc.) sind erlaubt.
5.3. (Safe):
Alle Maßnahmen, die der Erhöhung der Flugsicherheit und der Alltagstauglichkeit
dienen sind gestattet, ja erwünscht.
RC- und Steuerkomponenten dürfen neuesten Datums sein, genau wie die intern
verbauten Materialien z.B. Carbon- Flächensteckungen und Holmgurte, ausklinkbare
Hochstarthaken und neuzeitliche Antriebe etc.
5.4. (Smart):
Zur Erlangung guter Steuereigenschaften ist alles*
erlaubt, was nicht gegen "C" verstößt,
also z.B. jede Art von nachträglich angebrachten Flügelklappen incl. aller
Landehilfen an ehemaligen Zweiachsern.
Allerdings sind "getarnte" Lösungen ausdrücklich erwünscht wie z.B.
Drehflügelsteuerung oder transparente SR-Vergrößerungen an ehemaligen
Freiflugmodellen.
Sollten wir es diesmal schaffen einen kleinen Wettbewerb durchführen wird die Aufgabe so aussehen:
1. Optische Beurteilung am Boden aus 3m
Abstand. Auf "katalogmäßiges"
Finish wird ausdrücklicher kein Wert gelegt!
( Wieso sollte man seinen 20 Jahre alten Flieger umlackieren, wenn er noch gut
in Schuß ist? )
Pro Jahr weniger als die geforderten 25 gibt es einen Punkteabzug.
2. Artgerechtes Vorfliegen des Modells und
eine saubere Zweipunktlandung.
*Gefordert wird eine Folge von zwei gegensinnigen
270°-Kurven (in Form einer liegenden 8) welche mit Normalfahrt (ohne vorheriges
Anstechen) innerhalb von 45 sek. bis zur Rückkehr auf die Grundlinie
durchgeführt werden müssen.
Auf Bauweise, Alter der Konstruktion etc. wird hierbei keine Rücksicht genommen.
Windversatz aufgrund geringer Grundgeschwindigkeit älterer oder leichterer
Konstruktionen während dieses Manövers wird toleriert.
Erstellt am 1.10.2010
Erreichbar unter/Send e-mail to:
klaus@niegratschka.de
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