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Der musikalische Autodidakt KLAUS NIEGRATSCHKA, Jahrgang 1960, spielt seit fast 30 Jahren Akustik-Gitarre und Mundharmonika. Der erste Live-Auftritt erfolgte 1978 mit dem schottischen Sänger ALEX Mc KELLAR als Folkduo "ALEX& KLAUS" in Fürth. 1981 wurde daraus die Folkrock-Formation „a.k.& Co", die mit ausschließlich eigenen Songs jahrelang erfolgreich im süddeutschen Raum auftrat. Zu dieser Zeit begann sich Klaus intensiv mit Fingerpicking zu beschäftigen. Diese Gitarrentechnik versucht, Klaviermusik zu imitieren. Der Daumen der rechten Hand spielt die Bassbegleitung während die anderen Finger die Melodielinien spielen. Um 1983 begannen die ersten gemeinsamen Auftritte mit dem Gittaristen RONALD „RONNY“ FUCHSBAUER und dem Bassisten HEINRICH „HENRY“ FILSNER zunächst als Straßenmusik-Improvisationsband "Asphalt Brothers Roadshow" (ABR), später als „ EXTRA 3“. Diese Besetzung wurde trotz manigfaltiger anderer musikalischer Aktivitäten aller drei Bandmitglieder bis 1998 durchgehalten, und kann je nach Auftrittslage auch weiterhin engagiert werden. Zahlreiche der Spontan-Gags die sich während der Ansagen zwischen Ronny, Henry und Klaus entwickelten, haben mittlerweile Kultstatus erreicht und werden heute noch häufig zitiert. Es soll Leute gegeben haben, die hauptsächlich wegen der Sprüche die Auftritte besuchten. |
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| Seit 1990 spielte Klaus auch regelmäßig abendfüllende Solo-Auftritte mit einer Mischung von eigenen Songs und nicht allzu oft gespielten Liedern aus der Zeit von 1940-1978, sowie die ihm eigenen sehr eigenwilligen Interpretationen gängiger Nummern. Unvergessen die zahlreichen
Sessions in „Wulli“ Wullschlägers Musikkneipe „Strohalm“ mit Wulli himself und der großen
Strohalm-Familie.
Ende 1998 widmete sich Heinrich Filsner ganz der fränkischen Volksmusik und statt dessen spielte der junge Stefan „Bauch“ Debast (Jahrgang 1977) den sechssaitigen E-Bass, was zur zeitweiligen Umbenennung in „TRIPLE SIX“ (dreimal sechs Saiten) führte. Mittlerweile ist das Trio aber wieder unter dem alten Namen EXTRA 3 und einem akustischen Bass unterwegs. Das Programm von "Extra 3" umfasst innerhalb von ca. 4 Stunden eine musikalische Zeitreise abseits der in Pubs und Clubs gängigen Hits. Der eingängige dreistimmige Gesang und die verzahnten Instrumentalarrangements lassen Freude aufkommen. Verstärkung durch einen zusätzlichen Percussionisten kann angefordert werden. Seit Ende 1998 ist auch die CD "Good enough for me" erhältlich, auf der Klaus Stücke aus seiner musikalischen Vergangenheit mit aktuellen Fingerpicking- Instrumentals kombiniert. Diese CD war ursprünglich als Duo-Projekt geplant. Gegen Ende der Aufnahmen waren dann aber doch viele andere Musiker aus der Family beteiligt. Das Duo „Buskin` Bastards“ begann ursprünglich als abgespeckte Version von “Extra 3”, nach dem sich Ronny vermehrt um den Aufbau seine Musikschule kümmern mußte.
Musikalisch bewegen sich Klaus und sein „Bauch“ weiterhin auf den Pfaden des Folk und Folk-Blues der 60er und 70er Jahre. Allerdings werden auch etwas rockigere Klänge nicht ausgelassen und vor Allem dem traditionelle Blues mehr Aufmerksamkeit gewidmet.
Nachdem Bauch mittlerweile auch lieber Gitarre als Bass spielt ist die Richtung klar und nennt sich Folk`n Roll Bluesic. Trotzdem nehmen sich die Bastards selbst nicht besonders ernst und noch weniger ihre großen Vorbilder. Spaß und Spielfreude sind immer noch Trumpf. Klingt ein Stück zweimal genau gleich, wird es konsequent aus dem Programm gestrichen. Ersatzstücke werden nach alter Tradition konsequent „Live“ geprobt und arrangiert. Bei den unvermeidlichen „Hits“ wird durch spezielle Arrangements das Mitgrölen erheblich erschwert. Unverkennbar sind hier die Einflüsse ethnischer Musik aus Amnesien, Absurdistan und von den skurrilischen Inseln sowie Improvisationen über Themen des berühmten Trance-Silvaners NIHMALS VOMBLATT. Da tut sich sogar die GEMA schwer. Abgerundet wird das Programm wie gehabt durch eigene Songs und Instrumentalstücke.
Die große Stärke der beiden Bastarde besteht in der Vielfalt der verwendeten Gitarrentechniken und dem zweistimmigen Gesang. Speziell die Fingerpicking- und Bottelneck–Technik, die mittlerweile auch „Bauch“ perfektioniert hat, ermöglicht es, Stücke zu spielen, die so sonst kaum zu hören sind. Der eigenständige Sound des Duos wird u. a. auch dadurch geprägt, dass spezielle elektro-akustische Gitarren verwendet werden, mit deren Herstellung Klaus etwa 1999 begann. Programmdauer als Duo bis 4 Stunden. Die Band ist bei rechzeitiger Anfrage im Baukasten-System beliebig erweiterbar.
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